Auf, dass alle miteinander gl├╝cklich werden­čĺľ

Drei Lyckas leisten den Miracles und uns noch Gesellschaft. Nat├╝rlich sind sie auch in der Hundeschule immer mit von der Partie. Nach "Feierabend" ist nochmal Abrocken auf dem hinteren Gel├Ąnde angesagt - sie lieben es, dort in allen Winkeln herumzutoben und gestern war es sch├Ân warm, so gab es zus├Ątzlich mal wieder Wasser zum Spielen. Das Video besteht aus vielen aufgenommenen Szenen und war letztendlich zu lang f├╝r einen einzigen Upload, so dass ich es dann in der Mitte geteilt habe. Der zweite Teil befindet sich im Tagebuch der Miracles. Die gro├čen Mitwirkenden sind die Mamas Hermine & Charmin, Hoppla, Milo & Sugar.

Alle Neune

Nur gut, dass wenigstens die Knipse noch einwandfrei funktioniert... so haben wir (die flotte Sabine & ich) bei sch├Ânstem Sonnenschein ein - wie wir finden - besonders sch├Ânes Wurfbild zustande gebracht. In nur 20 Minuten hatten wir es im Kasten!

Am Wochenende zog der erste Schwung in die gro├če weite Welt. Wie gewohnt, nahmen alle die, zum Teil sehr langen, Autofahrten absolut gelassen hin - da zahlen sich unsere regelm├Ą├čigen Fahrten zur Hundeschule absolut aus.

Ein paar Lyckas m├╝ssen noch etwas l├Ąnger bleiben, weil sie ins Ausland ziehen werden. F├╝r die meisten L├Ąnder ben├Âtigen Welpen einen g├╝ltigen Tollwutimpfschutz, der fr├╝hestens im Alter von 15 Wochen erreicht ist. Lilibeth wird beispielsweise in Schweden sehnlichst erwartet - wir ├╝ben uns schonmal in der Landessprache ;o))

Luke und Leroy leisten uns noch Gesellschaft, weil einer von beiden f├╝r immer hier bleiben soll - ich kann mich einfach nicht entscheiden, sie sind beide perfekt auf ihre ganz eigene Art. Allerdings war es sowieso wirklich schwierig, aus den Lyckas einen "Keeper" zu fischen. Ein durchweg fantastischer Wurf, der unkomplizierter und homogener nicht h├Ątte sein k├Ânnen. Mit einer (Erstlings-) Mutter, die ihre Aufgabe umwerfend instinktsicher, souver├Ąn und selbst├Ąndig wahrgenommen hat und selbiges immer noch fortf├╝hrt. Wenn es meine Zeit mal wieder erlaubt, werde ich wohl mal einen ausf├╝hrlicheren Bericht dar├╝ber verfassen.

Man sollte auch meinen, dass sie von den Kneifzwergen langsam mal die Nase voll hat, aber nein - nun k├╝mmert sie sich auch noch zus├Ątzlich zusammen mit ihrer Mama Charmin um die Miracles... ich liebe und genie├če unsere hochsoziale Hundefamilie <3


Laurel (Loki) ├╝bt Smiley-Gesichter ;o))

Es tut mir sehr leid, dass es in beiden Tageb├╝chern zu einem Stau kommt... leider korrespondieren mein PC und mein Handy nicht mehr einwandfrei miteinander, so dass ich noch ein paar graue Haare mehr bekommen habe. Aber vor allem nehmen die kleinen und gro├čen Zwerge sehr viel Zeit in Anspruch, so dass ich einfach nur froh bin, wenn ich nachts mal ein paar Stunden schlafen kann. N├Ąchste Woche wird hoffentlich eine ruhigere, dann versuche ich meine Technik zu ├╝berlisten... w├Ąre doch gelacht... (hoffentlich)


Der Au├čenauslauf ist nun auch erorbert, ein paar Stunden k├Ânnen die Lyckas am Tag drau├čen verbringen. Teilweise haben wir aber nur 5 Grad mit Wind und ab morgen soll es wieder zus├Ątzlich nass von oben werden. Der Ausblick auf n├Ąchste Woche verspricht Besserung. Mama Hermine hat mit der Entw├Âhnung ihrer Lyckas begonnen. Geht sie morgens noch begeistert zum S├Ąugen hin und l├Ąsst sich so richtig leer trinken, werden sie ├╝ber Tag strickt darauf hingewiesen, dass die Bar geschlossen ist. Sie akzeptieren es - gut, es bleibt ihnen auch nichts anderes ├╝brig.

Hermine spielt gerne mit ihren Zwergen und bringt ihnen all das bei, was ihr Freude bereitet. Die Lyckas nehmen es begeistert an und lieben ihre Lektionen. In den Lycka-Pausen findet man sie oft bei den Miracles - ein Teilzeitjob ist wohl nichts f├╝r sie...

Die Pfeife ist nun auch "installiert", ein magisches Signal - wenn es ert├Ânt, lassen sie alles stehen und liegen und kommen mit fliegenden Ohren angaloppiert. Diese siebte Woche ist immer die spannendste - nicht nur f├╝r mich, sondern auch f├╝r die wartenden Familien, weil sich zum Ende der Woche herauskristallisiert, zu wem welcher Zwerg am besten passen wird.


Seit einer Woche wartet der Au├čenauslauf auf die Lyckas. Das Wetter war aber ziemlich nass und kalt, so dass wir immer nur kurz auf der Wiese waren. Heute haben sie das erste Mal vor der T├╝r gegessen und danach gab es dann einen kleinen Verdauungsspaziergang. Den Untergrund vor dem Wintergarten kannten die Lyckas noch nicht, weil wir sonst immer einen anderen Ausgang genutzt haben.

So waren sie auch teilweise etwas unsicher und von daher aufgeregt - aber das geh├Ârt schonmal dazu, wenn man auf Entdeckung geht. Zwischendurch verliert Leroy mal den Anschluss, f├╝hlt sich unwohl, kann die Situation aber schlie├člich f├╝r sich meistern. Das Video ist stellenweise ziemlich verwackelt, also am besten hinsetzen beim Anschauen ;o)) Vor├╝bergehend soll das Wetter jetzt lycka-tauglich werden...


Mama (und Oma) Charmin meint es etwas zu gut mit ihren Miracles und produziert Massen von Mamamilch ÔÇô was sich ja erstmal positiv anh├Ârt, dann aber leider zu einem Problem wird, weil ihre kleinen Miracles mit dem Abtransport schlicht ├╝berfordert sind.

 

Nachdem ich nun t├Ąglich stundenlang (und das ist nicht ├╝bertrieben!) das Ges├Ąuge ausgestrichen habe, um einen gef├Ąhrlichen Milchstau zu verhindern, hatte Charmin eine viel bessere Idee ÔÇô sie nahm sich einfach die Lyckas ÔÇ×zur BrustÔÇť. Endlich entspannte sich die SituationÔÇŽ Die Miracles kommen nun viel besser klar mit dem Ges├Ąuge, eben weil es nicht mehr so prall ist, sind dadurch viel zufriedener und verbrauchen nicht mehr so viel Energie alleine nur f├╝r die Nahrungsaufnahme.

 

 

Nat├╝rlich profitieren auch Hermine und ihre Lyckas davon, denn auf zwei Mamas verteilt, wird auch jeder Lycka noch so richtig satt. Beide Mamas k├╝mmern sich also gemeinsam um die Lyckas, Hermine h├Ąlt sich aber bei dem Miracles noch zur├╝ck und bel├Ąsst es bei einigen kontrollierenden Blicken t├Ąglich. Mutter und Tochter sind also ein tolles Team und meistern ihre Aufgaben vorbildlich, f├╝r mich wunderbar mitanzusehen, wie sie sich immer wieder aufÔÇÖs Neue ÔÇ×absprechenÔÇť und sehr respektvoll miteinander umgehen.

 

 

 

Das einzige, was Charmin fordert: Einen Tribut f├╝r die Milchspende ÔÇô sie nimmt jedes Mal ein kleines Spieli bei den Lyckas mit hinaus und legt es zu ihren Welpen, wie ganz am Ende des Videos zu sehen. So muss entweder das Osterhasi, der Minifasan oder das K├╝ken mit umziehen. Passt Charmin nicht darauf auf, wird es von Hermine wieder ins andere Lager getragen, das sind dann die sogenannten Wanderspielis ÔÇô zum Piepen ;o))


Technische Probleme sind unter anderem f├╝r einen Tagebuch-Stau verantwortlich. Endlich konnte ich mal wieder ein Video hochladen... Es ist etwas verwackelt, deswegen sollte der Betrachter m├Âglichst sitzen ;o))

(Hunde-) M├╝tter k├Ânnen ja soooo ignorant sein... Nachdem die Bande eigentlich schon gut abgef├╝llt war und ich nur ein wenig das Geplappere danach filmen wollte, kam Hermine nochmal zur├╝ck, um etwas Hausputz zu halten und schon versuchten die Lyckas wieder anzudocken.... gar nicht sooo einfach, wenn man noch so kurz ist ;o))

So langsam kommt f├╝r die Lyckas Licht ins Dunkle... Die Augen sind teilweise ge├Âffnet, am Donnerstag werden alle soweit sein. Am Donnerstag plane ich auch die erste Zuf├╝tterung, denn so langsam hat man das Gef├╝hl, dass Hermine mit der Produktion des Lebenselixiers bald nicht mehr so richtig nachkommen wird.

Die kleinen Vampire saugen ihre Mama in Windeseile aus und versuchen dann alle

gleichzeitig ihre Zitze zu tauschen - mit dem Ergebnis, dass so ziemlich jeder nach einem hektischen Gewusel wieder dort landet, wo er urspr├╝nglich losgelassen hat. Sehr niedlich ist es auch, wenn sie ihre Mitzwerge probieren... Beinchen, ├ľhrchen, Schw├Ąnzchen und nat├╝rlich auch die au├čerirdischen Spielsachen - alles wird auf Brauchbar- und Festigkeit getestet.


Merke: Nach dem Essen soll man ruh'n oder tausend Schritte tun... Teilweise blitzen uns die Lyckas schon durch Mini├Âffnungen der Augenlider an und Ger├Ąusche werden jetzt auch schon wahrgenommen. Eben bellte das Meldekommando (Mathilde, Milo, Clooney), weil das altbekannte Fasanenp├Ąrchen wieder durch den Garten spazierte und *zack* die Lyckas erwachten aus ihrem Verdauungsschl├Ąfchen.

Einmal wach, plappern sie miteinander - diese Babyplapperger├Ąusche sind einfach nur zuckers├╝├č und lassen einen nur so dahinschmelzen...

Heute war nochmal Krallenschneiden angesagt und das wurde diesmal nicht klaglos hingenommen. Im Gegenteil - ich hatte das Gef├╝hl, es wird wohl noch Beschwerde an oberster Stelle eingelegt. Alleine das (wenn auch sanfte) Festhalten fanden sie heute unm├Âglich ;o))


Bald trennen sich bei den Lyckas die bisher festverschlossenen Augenlider voneinander - dann wird es neue Portraitbilder geben. Es ist ein sehr gelungener Wurf, einer h├╝bscher als der andere und seit vorgestern stemmen sie sich auf ihre Stoffelbeinchen und versuchen sich im "Laufen". Aber noch befinden sie sich im Stadium "Wackeldackel f├╝r Anf├Ąnger".

Der neugierige Sugar darf nun bis auf einen Meter an die Wurfkiste heran, schaut er zu genau, kommt Mecker aus der selbigen - aber wirklich ernst sollte er es nicht mehr nehmen... macht er aber und so ist sich Hermine seiner auch sehr sicher. Tante Hoppla hat schonmal ihre Nase in die Kiste gehalten und das wurde geduldet. Sie ist aber auch sehr sozial und wei├č, bis wohin sie gehen kann, ohne ├ärger zu provozieren.


Alle Neune machen sich bestens. Ich musste noch nicht einen Milliliter Milch zuf├╝ttern, sie schlagen sich ihre B├Ąuche voll MamaMilch, sind kugelrund und munter. Ihr Geburtsgewicht haben sie heute bereits alle gedoppelt.

 

Hermine versorgt ihre Zwerge perfekt und will aber als Ausgleich ACTION!! Sie tut so, als ob Mamasein ├╝berhaupt nicht anstrengend w├Ąre, so rockt sie t├Ąglich mit den anderen auf der Outdoor-Runde ab. Kommen wir heim, ist sie sofort wieder die treusorgende Mama, die z├Ąrtlicher und f├╝rsorglicher nicht sein k├Ânnte - f├╝r mich Gl├╝ck pur!

Noch immer d├╝rfen die anderen nicht in die N├Ąhe der Zwerge. Hermine gibt ihnen deutlich zu verstehen, dass das nicht erw├╝nscht ist und nat├╝rlich wird das eingehalten - mal schauen, wie lange noch...

Auch ansonsten l├Ąuft alles nach Plan: Jeden Tag werden die Zwerge gewogen und genau angeschaut. Zudem wurden heute das erste Mal die Krallen gek├╝rzt. Die Kiste wird zweimal am Tag frisch gemacht und Hermine's hinteres Drittel gebadet, denn noch einige Zeit wird ihr Lochialfluss (Ausscheidungen der Geb├Ąrmutter) ihre Haare verkleben. Nachts helfe ich immer noch dem ein oder anderen Zwerg, der sich von Mama zu weit entfernt hat und meint, er w├Ąre nun ganz alleine auf der gro├čen, weiten Welt... Nicht nur ich wei├č inzwischen nach den ganzen W├╝rfen, was die einzelnen Laute zu bedeuten haben, sondern Hermine kann sie auch sehr gut zuordnen - so reagiert auch sie entsprechend und instinktsicher. Aber immer weniger oft wird der Wurfkistenservice angefordert, so dass ich nun auch wieder etwas mehr zur Ruhe komme.


26. M├Ąrz - Tag 4

Hermine trennt strickt zwischen Mama-Job und Mama-Auszeit... Sie verbringt die meiste Zeit tags├╝ber und die ganze Nacht bei ihren Zwergen. Aber sie will auch an den allt├Ąglichen Vierbeiner-Aktivit├Ąten hier teilhaben, schlie├člich ist sie ja nicht krank, sondern "nur" Mutter.

Lange kann sie aber nicht ohne ihre Zwerge, dann zieht es sie zur├╝ck in die Wurfkiste. Der kleinen Familie geht es gut, alle Zwerge haben guten Appetit, nehmen stetig zu und sind auch ansonsten sehr zufrieden, wie man auf dem Bild sehen kann! Mit so einer entspannten Mama l├Ąsst es sich gut chillen.┬á


23. M├Ąrz - Die Geburt

Die letzten Tage vor der Geburt hatte es Hermine ziemlich schwer. Sie weckte mich oft nachts, war dann sehr unruhig und hechelte stark. Es ging ihr in erster Linie um eine beruhigend streichelnde Hand und Zuspruch, ab und an aber wollte sie sich auch l├Âsen ÔÇô die Blase hatte einfach nicht mehr gen├╝gend Platz, genauso wie der Magen. Ihr Bauch war aber auch sowas von stramm und wirkte wie aufgeblasen. Ausgerechnet hatte ich die Geburt f├╝r den 23sten und so hoffte ich, dass sie noch ein paar Tage durchhalten w├╝rdeÔÇŽ Ihre Temperatur blieb bis Donnerstagnachmittag absolut stabil und fiel dann in der folgenden Nach stetig ab. Das letzte Mal ma├č ich um 1:30h ÔÇô da lag sie ganz knapp unter 37┬░C. Hermine war also absolut im Zeitplan! Die n├Ąchste Nacht, also die auf Samstag sollte dann die unsere werden, denn nach einem deutlichen Abfall dauert es in der Regel noch 24 oder mehr Stunden, bis der erste Welpe geboren wird. Freitagmorgen war die Temperatur bei 36,9┬░c und stieg dann im Laufe des Tages sehr langsam wieder an ÔÇô alles wie nach Lehrbuch.

 

Hermine hatte kaum Ruhephasen. Da sie ihr Futter verweigerte, machte ich ihr einen Krafttrunk aus Ziegenmilch, Traubenzucker, Eigelb und Sahne. Das nahm sie gerne immer wieder an ÔÇô ich war sehr froh! Wir gingen ├╝ber Tag immer wieder im Garten spazieren, um Hermine Bewegung zu verschaffen und um sie ein wenig abzulenken ÔÇô die Maus lief tapfer die Runden mit und schien sehr froh ├╝ber die Abwechslung zu sein... Sie hatte die Tage zuvor immer wieder die bekannte Wurfkiste aufgesucht und spulte das ├╝bliche Umgestaltungsprogramm ab. Um 21:58h registrierte ich die ersten Presswehen ÔÇô der Startschuss. Ab diesem Zeitpunkt verlie├č sie die Kiste nicht mehr, scharrte aber immer wieder, dabei gab es wiederholt Salven von Presswehen, die immer st├Ąrker wurden. 40 Minuten sp├Ąter erschien die intakte Fruchtblase von Limerick. Leider war der Ausgang noch nicht gen├╝gend geweitet, so dass das Austreiben des Welpen f├╝r Hermine sehr schmerzhaft warÔÇŽ.

 


Um 22:46h konnte ich Limerick aus seiner misslichen Lage befreien. Mit 410g brachte er ein gutes Startgewicht mit. Er war - wie alle anderen Welpen - absolut fit und suchte sofort die Milchbar auf. Er ist leberwei├č und hat eine interessante R├╝ckenzeichnung.


Hermine hatte nun etwas Zeit, sich um ihren Erstgeborenen zu k├╝mmern. Um 23:49h folgte nach wenigen Presswehen der leberwei├če Leroy.

Mit 395g f├╝hlte auch er sich proper an.


Keine 10 Minuten sp├Ąter, um 23:58h, folgte Laurel. Auch er ist leberwei├č mit ein klein wenig mehr Wei├čanteil auf dem R├╝cken. Auch er wog 395g.


Es sollte nicht viel Zeit vergehen - um 0:10h wurde das erste M├Ądchen geboren: Die schwarzwei├če Lilibeth brachte es auf 400g. Sie hat ganz tief in den Farbtopf gegriffen, denn sie ist ├╝berwiegend schwarz auf dem R├╝cken.


Mit 375g brachte der leberwei├če Luke nur unwesentlich weniger auf die Waage. Er wurde um 0:59h geboren.


Nun folgte eine etwas l├Ąnger Pause, in der sich Hermine ausgiebig um ihre ganz eigenen Zwerge k├╝mmern konnte. Um 2:43h fand Lawrence den Ausgang. Er ist auch leberwei├č und kam mit 385g daher.


Um 3:28h durften wir uns ├╝ber ein schwarzwei├čes M├Ądchen freuen: Wir tauften sie Lollipop. Sie hat einen h├Âheren Wei├čanteil als ihre pechschwarze Schwester und brachte 375g auf die Waage.


Lionel kam um 4:11h und brachte es auf 380g Gewicht. Auch er ist leberwei├č und hat einen "Clooney-Schulterg├╝rtel", den haben wir in jedem Wurf dabei.


Nach Lionel f├╝hlte ich noch mindestens einen Insider. Also lag ich mit meiner 9er-Sch├Ątzung richtig ;o))

Lloyd war zur Abwechslung mal schwarzwei├č und brachte es auf satte 420g.


Irgendwie haben wir momentan ein Abo auf Jungs, wie es scheint...

Nach Lloyd war noch eine feste Struktur zu tasten. Da noch zwei Nachgeburten vermisst wurden, lag die Vermutung nahe, dass es sich darum handeln k├Ânnte. So war es dann auch, mit zwei kurzen Pressen wurden sie nach drau├čen bef├Ârdert - nun hatte Hermine fertig und wurde ruhiger.

Wir sind sehr gl├╝cklich, dass alles so gut und unkompliziert verlaufen ist. Jetzt m├╝ssen sie nur noch gut gedeihen. Hermine gibt ihr Bestes, sie versorgt ihre ersten eigenen Kinder absolut perfekt! Alle haben schon zugenommen brauchen bisher nur etwas Unterst├╝tzung, wenn sie sich in der Kiste verirrt haben - das ist momentan mein Tag/Nachtjob.


22. M├Ąrz - Unsere "Lyckas" (schwedisch: die Erfolgreichen) sind p├╝nktlich und machen sich auf den Weg... Hermine's Temperatur ist letzte Nacht abgefallen, so rechnen wir kommende Nacht mit der Geburt der Zwerge... Daumendr├╝cker sind herzlich willkommen!!


15. M├Ąrz - Tag 54 - die Insider fordern Raum...

Da staunst Du, was?? Wieviele von uns in den kleinen Korb passen ;o)))
Da staunst Du, was?? Wieviele von uns in den kleinen Korb passen ;o)))

Wir befinden uns im Endspurt - im wahrsten Sinne des Wortes, denn unser Programm in den letzten Wochen war schon recht sportlich. Nun hat das aber ein Ende und wir konzentrieren uns voll auf die Ereignisse, die vor uns liegen.

Hermine's bevorzugte Schlafposition ist "R├╝cken". Zum einen, weil es ihr immer etwas warm ist mit den ganzen Passagieren und zum anderen scheint das Liegen auf dem Bauch nicht mehr bequem zu sein. Maximal geht noch "Seite". Ihre, nicht mehr ganz so eleganten, Bewegungen erinnern mich derweil an die eines Shetlandponys, der Galopp-Gang wird zusehends seltener eingeschaltet.

Die Bewegungen der Zwerge sind schon sehr deutlich zu sp├╝ren, es sind schon wieder ein paar Klitschkos dabei. Am Sonntag wird die Welpenkiste aufgebaut, Hermine hat aber bereits ein paar Ersatzwurflager im Garten angelegt. Sie verschwindet ├Âfter im Geb├╝sch - nat├╝rlich nur, wenn sie Sugar abgeh├Ąngt bekommt - und kommt nach einer Weile mit Matschef├╝├čen und -nase wieder heraus. Das werden sicher richtige Luxusappartements!

Zu Hermine's Freude gibt es jetzt ├Âfter am Tag und mengenm├Ą├čig insgesamt mehr zu essen. N├Ąchste Woche beginnen wir mit der Kontrolle ihrer K├Ârpertemperatur, ein deutlicher Abfall l├Ąutet die Geburt ein, mit der wir n├Ąchste Woche Samstag rechnen.


04. M├Ąrz - Langsam!! Oder auch: wie geht eigentlich langsam??

Nein, auf keinen Fall schaltet Hermine einen Gang runter - nur, weil die Plauze um die 20cm an Umfang gewonnen hat?? Nee, das ist wirklich noch kein Thema. Sie schaukelt die Zwerge im Tiefflug durch die Gegend und hat die Junghundegruppen, inclusive ihrer Betreuungszuweisung Sugar, noch fest im Griff. Heute hat sie das erste Mal nach einer geeigneten Kinderstube Ausschau gehalten, dabei passt sie sehr genau darauf auf, dass der vorwitzige Sugar mal nicht in ihrer N├Ąhe ist - der muss ja nicht alles wissen ;o))

Sugar klebt an seiner Hermine wie Pattex...
Sugar klebt an seiner Hermine wie Pattex...

25. Februar - Aus der reinen Formsache wird Misses Unf├Ârmigkeit...

Schon deutlichst zugelegt hat die werdende Mama, dabei fange ich jetzt erst an, ihre Rationen nach und nach mengenm├Ą├čig zu erh├Âhen. Gestern Abend zeigte das Ma├čband +11cm - das ist schon ganz ordentlich. Dieser "Umstand" schr├Ąnkt sie aber in keinster Weise ein - fr├Âhlich wie immer, absolviert sie ihr straffes Tagesprogramm und bespa├čt so ganz nebenbei ihre Betreuungszuweisung Sugar aka Plaiglen Applause.


16. Februar - Reine "Formsache"...

Wir mussten unseren Ultraschalltermin vorverlegen, da wir Donnerstag und Freitag in England unterwegs waren. So fuhren wir am Mittwochmorgen eben mal nach Dortmund und unsere ganzen M├╝hen wurden belohnt: Die Tier├Ąrztin konnte uns mindestens 8 kleine, gef├╝llte Fruchtblasen zeigen! Es best├Ątigte sich also das, was ich schon erahnt hatte: Hermine ist tr├Ąchtig! Wir freuen uns sehr auf diesen Wurf!!


22. Januar - Wir sind dann mal weg...

Lebt der Wunschpartner etwas weiter weg, muss man gut vorplanen, um nicht den richtigen Zeitpunkt zu verpassen, denn der ist essentiell f├╝r den Erfolg.

Schlie├člich ist das Zeitfenster f├╝r eine erfolgversprechende Hochzeit nicht allzu gro├č. Mithilfe von Progesterontests kann man den Zeitpunkt der Ovulation bestimmen. Ist diese dann best├Ątigt, hat man ein bis zwei Tage, um zum R├╝den zu reisen. Gew├Âhnlicherweise f├Ąngt man sicherheitshalber am achten Tag der L├Ąufigkeit mit der Messung (Bluttest) an. So fuhr ich mit Hermine nach Dortmund zur Tier├Ąrztin unseres Vertrauens und erwartungsgem├Ą├č war der Wert noch sehr niedrig. Also hatten wir Zeit... dachten wir zumindest.

Wir verabredeten uns f├╝r einen weiteren Test vier Tage sp├Ąter. Das war dann am Montagmorgen. Weil inzwischen mein (├╝ber alles geliebter) Bulli seinen Dienst versagte und einige Zeit f├╝r die Reparatur in der Werkstatt zubringen sollte, holte ich auf dem R├╝ckweg in Duisburg einen Leihwagen ab, damit wir mobil blieben. Unsere R├╝den waren v├Âllig gelassen, so rechnete ich nicht damit, dass es bald losgehen w├╝rde - ich war also tiefenentspannt.

Als dann mittags der Anruf der Tier├Ąrztin kam, wurde mir sehr pl├Âtzlich sehr hei├č und jeder, der mich kennt wei├č, dass ich eigentlich immer friere ;o)) Dr. M├Âhrke lie├č verlauten, dass "wir uns am besten umgehend auf den Weg machen sollten, denn bei diesen Wetterverh├Ąltnissen w├╝sste man ja nie..." Hermine's Wert war unerwartet sehr schnell angestiegen, die Ovulation hatte am Vortag stattgefunden. Da meine R├╝den aber immer noch nicht interessiert waren und der Wert wirklich sehr schnell gestiegen war, wollte meine Tier├Ąrztin nochmal einen Wert am sp├Ąten Nachmittag nehmen, damit wir sicher sein konnten, nicht einem Messfehler aufgesessen zu sein. Also wieder nach Dortmund und am Abend kam ein erneuter Anruf: Kein Messfehler - fahren!

Ich ging mit Hermine zu meinen R├╝den und wollte ihnen einen Vortrag halten, denn normalerweise ist auf sie Verlass... tja, das konnte ich mir dann auch sparen - beide Jungs fanden Hermine pl├Âtzlich sehr nett... danke, nun wusste ich es auch schon ;o))

Alles musste nun schnell gehen, also wurde allen Beteiligten Bescheid gegeben. Daraufhin buchte ich ein Appartement f├╝r uns, Sabine und zwei Hunde. Hoppla sollte auch mit, weil sie auch in der Standhitze war, so hatte meine Mutter mit den R├╝den hier freie Bahn und musste nicht auch noch auf die ├Ąu├čerst heiratswillige Hoppla achten...┬á

Im Packen f├╝r Kurzreisen sind wir inzwischen schon ge├╝bt, das ging ganz schnell. Letzte Instruktionen gingen an meine Mutter, die hier im Haus wohnt, immer die Stellung h├Ąlt und die Hunde versorgt - ganz gro├čes Dankesch├Ân an dieser Stelle daf├╝r!!

Danach ein kurzes Powernapping und um 4h in der Fr├╝h ging es los Richtung Schweden. Ab da an konnte es besser nicht "laufen". Der Leihwagen (SUV) fuhr sich super, die Stra├čen waren frei, den angek├╝ndigten Schnee lie├čen wir hinter uns und hatten beste Stra├čenverh├Ąltnisse. In neun Stunden waren wir am Ziel. Dort wurden die Damen erstmal etwas ausf├╝hrlicher gel├╝ftet, bevor wir Hermine den Auserw├Ąhlten vorstellten. Sie war zun├Ąchst entsetzt, dass nicht einer "ihrer" Jungs mitgekommen war, taute aber auf, nachdem ich ihr Poppe w├Ąhrend des Kuchenessens sch├Ângeredet hatte. Nachdem sie dann einige Zeit miteinander in der K├╝che gelegen hatten, entschieden sie, dass man doch mal heiraten k├Ânnte. So konnten wir diesen Programmpunkt auch abhaken.

Abends ging es in das Appartement im Loftstil - sehr sch├Ân! Es gesellte sich noch eine Freundin dazu, es wurde aber ein eher kurzer Abend, weil wir doch etwas unter dem Schlafdefizit litten. So waren wir bereits um 21h in den Betten und die Hunde kuschelten sich zufrieden neben meinem Bett ein.

Am Morgen bekamen wir ein tolles Fr├╝hst├╝ck vom Vermieter gebracht - welch Luxus!! Ausgeschlafen und frisch gest├Ąrkt machten wir uns auf die Heimreise, die wieder reibungslos verlief - nach neun Stunden waren wir wieder wohlbehalten und sehr zufrieden zuhause. Sch├Ân, wenn alles so gut l├Ąuft!


Nun sind wir guter Hoffnung auf tolle Zwerge von Hermine und Poppe. Die Tr├Ąchtigkeitskontrolle per Ultraschall ist f├╝r den 15.02. angesetzt, erste Anzeichen werden sich aber - wie immer - etwas fr├╝her zeigen. Wir sind gespannt und werden berichten...