Drei Lyckas leisten den Miracles und uns noch Gesellschaft. Natürlich sind sie auch in der Hundeschule immer mit von der Partie. Nach "Feierabend" ist nochmal Abrocken auf dem hinteren Gelände angesagt - sie lieben es, dort in allen Winkeln herumzutoben und gestern war es schön warm, so gab es zusätzlich mal wieder Wasser zum Spielen. Das Video besteht aus vielen aufgenommenen Szenen und war letztendlich zu lang für einen einzigen Upload, so dass ich es dann in der Mitte geteilt habe. Der zweite Teil befindet sich im Tagebuch der Miracles. Die großen Mitwirkenden sind die Mamas Hermine & Charmin, Hoppla, Milo & Sugar.

Alle Neune

Nur gut, dass wenigstens die Knipse noch einwandfrei funktioniert... so haben wir (die flotte Sabine & ich) bei schönstem Sonnenschein ein - wie wir finden - besonders schönes Wurfbild zustande gebracht. In nur 20 Minuten hatten wir es im Kasten!

Am Wochenende zog der erste Schwung in die große weite Welt. Wie gewohnt, nahmen alle die, zum Teil sehr langen, Autofahrten absolut gelassen hin - da zahlen sich unsere regelmäßigen Fahrten zur Hundeschule absolut aus.

Ein paar Lyckas müssen noch etwas länger bleiben, weil sie ins Ausland ziehen werden. Für die meisten Länder benötigen Welpen einen gültigen Tollwutimpfschutz, der frühestens im Alter von 15 Wochen erreicht ist. Lilibeth wird beispielsweise in Schweden sehnlichst erwartet - wir üben uns schonmal in der Landessprache ;o))

Luke und Leroy leisten uns noch Gesellschaft, weil einer von beiden für immer hier bleiben soll - ich kann mich einfach nicht entscheiden, sie sind beide perfekt auf ihre ganz eigene Art. Allerdings war es sowieso wirklich schwierig, aus den Lyckas einen "Keeper" zu fischen. Ein durchweg fantastischer Wurf, der unkomplizierter und homogener nicht hätte sein können. Mit einer (Erstlings-) Mutter, die ihre Aufgabe umwerfend instinktsicher, souverän und selbständig wahrgenommen hat und selbiges immer noch fortführt. Wenn es meine Zeit mal wieder erlaubt, werde ich wohl mal einen ausführlicheren Bericht darüber verfassen.

Man sollte auch meinen, dass sie von den Kneifzwergen langsam mal die Nase voll hat, aber nein - nun kümmert sie sich auch noch zusätzlich zusammen mit ihrer Mama Charmin um die Miracles... ich liebe und genieße unsere hochsoziale Hundefamilie <3


Laurel (Loki) übt Smiley-Gesichter ;o))

Es tut mir sehr leid, dass es in beiden Tagebüchern zu einem Stau kommt... leider korrespondieren mein PC und mein Handy nicht mehr einwandfrei miteinander, so dass ich noch ein paar graue Haare mehr bekommen habe. Aber vor allem nehmen die kleinen und großen Zwerge sehr viel Zeit in Anspruch, so dass ich einfach nur froh bin, wenn ich nachts mal ein paar Stunden schlafen kann. Nächste Woche wird hoffentlich eine ruhigere, dann versuche ich meine Technik zu überlisten... wäre doch gelacht... (hoffentlich)


Der Außenauslauf ist nun auch erorbert, ein paar Stunden können die Lyckas am Tag draußen verbringen. Teilweise haben wir aber nur 5 Grad mit Wind und ab morgen soll es wieder zusätzlich nass von oben werden. Der Ausblick auf nächste Woche verspricht Besserung. Mama Hermine hat mit der Entwöhnung ihrer Lyckas begonnen. Geht sie morgens noch begeistert zum Säugen hin und lässt sich so richtig leer trinken, werden sie über Tag strickt darauf hingewiesen, dass die Bar geschlossen ist. Sie akzeptieren es - gut, es bleibt ihnen auch nichts anderes übrig.

Hermine spielt gerne mit ihren Zwergen und bringt ihnen all das bei, was ihr Freude bereitet. Die Lyckas nehmen es begeistert an und lieben ihre Lektionen. In den Lycka-Pausen findet man sie oft bei den Miracles - ein Teilzeitjob ist wohl nichts für sie...

Die Pfeife ist nun auch "installiert", ein magisches Signal - wenn es ertönt, lassen sie alles stehen und liegen und kommen mit fliegenden Ohren angaloppiert. Diese siebte Woche ist immer die spannendste - nicht nur für mich, sondern auch für die wartenden Familien, weil sich zum Ende der Woche herauskristallisiert, zu wem welcher Zwerg am besten passen wird.


Seit einer Woche wartet der Außenauslauf auf die Lyckas. Das Wetter war aber ziemlich nass und kalt, so dass wir immer nur kurz auf der Wiese waren. Heute haben sie das erste Mal vor der Tür gegessen und danach gab es dann einen kleinen Verdauungsspaziergang. Den Untergrund vor dem Wintergarten kannten die Lyckas noch nicht, weil wir sonst immer einen anderen Ausgang genutzt haben.

So waren sie auch teilweise etwas unsicher und von daher aufgeregt - aber das gehört schonmal dazu, wenn man auf Entdeckung geht. Zwischendurch verliert Leroy mal den Anschluss, fühlt sich unwohl, kann die Situation aber schließlich für sich meistern. Das Video ist stellenweise ziemlich verwackelt, also am besten hinsetzen beim Anschauen ;o)) Vorübergehend soll das Wetter jetzt lycka-tauglich werden...


Mama (und Oma) Charmin meint es etwas zu gut mit ihren Miracles und produziert Massen von Mamamilch – was sich ja erstmal positiv anhört, dann aber leider zu einem Problem wird, weil ihre kleinen Miracles mit dem Abtransport schlicht überfordert sind.

 

Nachdem ich nun täglich stundenlang (und das ist nicht übertrieben!) das Gesäuge ausgestrichen habe, um einen gefährlichen Milchstau zu verhindern, hatte Charmin eine viel bessere Idee – sie nahm sich einfach die Lyckas „zur Brust“. Endlich entspannte sich die Situation… Die Miracles kommen nun viel besser klar mit dem Gesäuge, eben weil es nicht mehr so prall ist, sind dadurch viel zufriedener und verbrauchen nicht mehr so viel Energie alleine nur für die Nahrungsaufnahme.

 

 

Natürlich profitieren auch Hermine und ihre Lyckas davon, denn auf zwei Mamas verteilt, wird auch jeder Lycka noch so richtig satt. Beide Mamas kümmern sich also gemeinsam um die Lyckas, Hermine hält sich aber bei dem Miracles noch zurück und belässt es bei einigen kontrollierenden Blicken täglich. Mutter und Tochter sind also ein tolles Team und meistern ihre Aufgaben vorbildlich, für mich wunderbar mitanzusehen, wie sie sich immer wieder auf’s Neue „absprechen“ und sehr respektvoll miteinander umgehen.

 

 

 

Das einzige, was Charmin fordert: Einen Tribut für die Milchspende – sie nimmt jedes Mal ein kleines Spieli bei den Lyckas mit hinaus und legt es zu ihren Welpen, wie ganz am Ende des Videos zu sehen. So muss entweder das Osterhasi, der Minifasan oder das Küken mit umziehen. Passt Charmin nicht darauf auf, wird es von Hermine wieder ins andere Lager getragen, das sind dann die sogenannten Wanderspielis – zum Piepen ;o))


Technische Probleme sind unter anderem für einen Tagebuch-Stau verantwortlich. Endlich konnte ich mal wieder ein Video hochladen... Es ist etwas verwackelt, deswegen sollte der Betrachter möglichst sitzen ;o))

(Hunde-) Mütter können ja soooo ignorant sein... Nachdem die Bande eigentlich schon gut abgefüllt war und ich nur ein wenig das Geplappere danach filmen wollte, kam Hermine nochmal zurück, um etwas Hausputz zu halten und schon versuchten die Lyckas wieder anzudocken.... gar nicht sooo einfach, wenn man noch so kurz ist ;o))

So langsam kommt für die Lyckas Licht ins Dunkle... Die Augen sind teilweise geöffnet, am Donnerstag werden alle soweit sein. Am Donnerstag plane ich auch die erste Zufütterung, denn so langsam hat man das Gefühl, dass Hermine mit der Produktion des Lebenselixiers bald nicht mehr so richtig nachkommen wird.

Die kleinen Vampire saugen ihre Mama in Windeseile aus und versuchen dann alle

gleichzeitig ihre Zitze zu tauschen - mit dem Ergebnis, dass so ziemlich jeder nach einem hektischen Gewusel wieder dort landet, wo er ursprünglich losgelassen hat. Sehr niedlich ist es auch, wenn sie ihre Mitzwerge probieren... Beinchen, Öhrchen, Schwänzchen und natürlich auch die außerirdischen Spielsachen - alles wird auf Brauchbar- und Festigkeit getestet.


Merke: Nach dem Essen soll man ruh'n oder tausend Schritte tun... Teilweise blitzen uns die Lyckas schon durch Miniöffnungen der Augenlider an und Geräusche werden jetzt auch schon wahrgenommen. Eben bellte das Meldekommando (Mathilde, Milo, Clooney), weil das altbekannte Fasanenpärchen wieder durch den Garten spazierte und *zack* die Lyckas erwachten aus ihrem Verdauungsschläfchen.

Einmal wach, plappern sie miteinander - diese Babyplappergeräusche sind einfach nur zuckersüß und lassen einen nur so dahinschmelzen...

Heute war nochmal Krallenschneiden angesagt und das wurde diesmal nicht klaglos hingenommen. Im Gegenteil - ich hatte das Gefühl, es wird wohl noch Beschwerde an oberster Stelle eingelegt. Alleine das (wenn auch sanfte) Festhalten fanden sie heute unmöglich ;o))


Bald trennen sich bei den Lyckas die bisher festverschlossenen Augenlider voneinander - dann wird es neue Portraitbilder geben. Es ist ein sehr gelungener Wurf, einer hübscher als der andere und seit vorgestern stemmen sie sich auf ihre Stoffelbeinchen und versuchen sich im "Laufen". Aber noch befinden sie sich im Stadium "Wackeldackel für Anfänger".

Der neugierige Sugar darf nun bis auf einen Meter an die Wurfkiste heran, schaut er zu genau, kommt Mecker aus der selbigen - aber wirklich ernst sollte er es nicht mehr nehmen... macht er aber und so ist sich Hermine seiner auch sehr sicher. Tante Hoppla hat schonmal ihre Nase in die Kiste gehalten und das wurde geduldet. Sie ist aber auch sehr sozial und weiß, bis wohin sie gehen kann, ohne Ärger zu provozieren.


Alle Neune machen sich bestens. Ich musste noch nicht einen Milliliter Milch zufüttern, sie schlagen sich ihre Bäuche voll MamaMilch, sind kugelrund und munter. Ihr Geburtsgewicht haben sie heute bereits alle gedoppelt.

 

Hermine versorgt ihre Zwerge perfekt und will aber als Ausgleich ACTION!! Sie tut so, als ob Mamasein überhaupt nicht anstrengend wäre, so rockt sie täglich mit den anderen auf der Outdoor-Runde ab. Kommen wir heim, ist sie sofort wieder die treusorgende Mama, die zärtlicher und fürsorglicher nicht sein könnte - für mich Glück pur!

Noch immer dürfen die anderen nicht in die Nähe der Zwerge. Hermine gibt ihnen deutlich zu verstehen, dass das nicht erwünscht ist und natürlich wird das eingehalten - mal schauen, wie lange noch...

Auch ansonsten läuft alles nach Plan: Jeden Tag werden die Zwerge gewogen und genau angeschaut. Zudem wurden heute das erste Mal die Krallen gekürzt. Die Kiste wird zweimal am Tag frisch gemacht und Hermine's hinteres Drittel gebadet, denn noch einige Zeit wird ihr Lochialfluss (Ausscheidungen der Gebärmutter) ihre Haare verkleben. Nachts helfe ich immer noch dem ein oder anderen Zwerg, der sich von Mama zu weit entfernt hat und meint, er wäre nun ganz alleine auf der großen, weiten Welt... Nicht nur ich weiß inzwischen nach den ganzen Würfen, was die einzelnen Laute zu bedeuten haben, sondern Hermine kann sie auch sehr gut zuordnen - so reagiert auch sie entsprechend und instinktsicher. Aber immer weniger oft wird der Wurfkistenservice angefordert, so dass ich nun auch wieder etwas mehr zur Ruhe komme.


26. März - Tag 4

Hermine trennt strickt zwischen Mama-Job und Mama-Auszeit... Sie verbringt die meiste Zeit tagsüber und die ganze Nacht bei ihren Zwergen. Aber sie will auch an den alltäglichen Vierbeiner-Aktivitäten hier teilhaben, schließlich ist sie ja nicht krank, sondern "nur" Mutter.

Lange kann sie aber nicht ohne ihre Zwerge, dann zieht es sie zurück in die Wurfkiste. Der kleinen Familie geht es gut, alle Zwerge haben guten Appetit, nehmen stetig zu und sind auch ansonsten sehr zufrieden, wie man auf dem Bild sehen kann! Mit so einer entspannten Mama lässt es sich gut chillen. 


23. März - Die Geburt

Die letzten Tage vor der Geburt hatte es Hermine ziemlich schwer. Sie weckte mich oft nachts, war dann sehr unruhig und hechelte stark. Es ging ihr in erster Linie um eine beruhigend streichelnde Hand und Zuspruch, ab und an aber wollte sie sich auch lösen – die Blase hatte einfach nicht mehr genügend Platz, genauso wie der Magen. Ihr Bauch war aber auch sowas von stramm und wirkte wie aufgeblasen. Ausgerechnet hatte ich die Geburt für den 23sten und so hoffte ich, dass sie noch ein paar Tage durchhalten würde… Ihre Temperatur blieb bis Donnerstagnachmittag absolut stabil und fiel dann in der folgenden Nach stetig ab. Das letzte Mal maß ich um 1:30h – da lag sie ganz knapp unter 37°C. Hermine war also absolut im Zeitplan! Die nächste Nacht, also die auf Samstag sollte dann die unsere werden, denn nach einem deutlichen Abfall dauert es in der Regel noch 24 oder mehr Stunden, bis der erste Welpe geboren wird. Freitagmorgen war die Temperatur bei 36,9°c und stieg dann im Laufe des Tages sehr langsam wieder an – alles wie nach Lehrbuch.

 

Hermine hatte kaum Ruhephasen. Da sie ihr Futter verweigerte, machte ich ihr einen Krafttrunk aus Ziegenmilch, Traubenzucker, Eigelb und Sahne. Das nahm sie gerne immer wieder an – ich war sehr froh! Wir gingen über Tag immer wieder im Garten spazieren, um Hermine Bewegung zu verschaffen und um sie ein wenig abzulenken – die Maus lief tapfer die Runden mit und schien sehr froh über die Abwechslung zu sein... Sie hatte die Tage zuvor immer wieder die bekannte Wurfkiste aufgesucht und spulte das übliche Umgestaltungsprogramm ab. Um 21:58h registrierte ich die ersten Presswehen – der Startschuss. Ab diesem Zeitpunkt verließ sie die Kiste nicht mehr, scharrte aber immer wieder, dabei gab es wiederholt Salven von Presswehen, die immer stärker wurden. 40 Minuten später erschien die intakte Fruchtblase von Limerick. Leider war der Ausgang noch nicht genügend geweitet, so dass das Austreiben des Welpen für Hermine sehr schmerzhaft war….

 


Um 22:46h konnte ich Limerick aus seiner misslichen Lage befreien. Mit 410g brachte er ein gutes Startgewicht mit. Er war - wie alle anderen Welpen - absolut fit und suchte sofort die Milchbar auf. Er ist leberweiß und hat eine interessante Rückenzeichnung.


Hermine hatte nun etwas Zeit, sich um ihren Erstgeborenen zu kümmern. Um 23:49h folgte nach wenigen Presswehen der leberweiße Leroy.

Mit 395g fühlte auch er sich proper an.


Keine 10 Minuten später, um 23:58h, folgte Laurel. Auch er ist leberweiß mit ein klein wenig mehr Weißanteil auf dem Rücken. Auch er wog 395g.


Es sollte nicht viel Zeit vergehen - um 0:10h wurde das erste Mädchen geboren: Die schwarzweiße Lilibeth brachte es auf 400g. Sie hat ganz tief in den Farbtopf gegriffen, denn sie ist überwiegend schwarz auf dem Rücken.


Mit 375g brachte der leberweiße Luke nur unwesentlich weniger auf die Waage. Er wurde um 0:59h geboren.


Nun folgte eine etwas länger Pause, in der sich Hermine ausgiebig um ihre ganz eigenen Zwerge kümmern konnte. Um 2:43h fand Lawrence den Ausgang. Er ist auch leberweiß und kam mit 385g daher.


Um 3:28h durften wir uns über ein schwarzweißes Mädchen freuen: Wir tauften sie Lollipop. Sie hat einen höheren Weißanteil als ihre pechschwarze Schwester und brachte 375g auf die Waage.


Lionel kam um 4:11h und brachte es auf 380g Gewicht. Auch er ist leberweiß und hat einen "Clooney-Schultergürtel", den haben wir in jedem Wurf dabei.


Nach Lionel fühlte ich noch mindestens einen Insider. Also lag ich mit meiner 9er-Schätzung richtig ;o))

Lloyd war zur Abwechslung mal schwarzweiß und brachte es auf satte 420g.


Irgendwie haben wir momentan ein Abo auf Jungs, wie es scheint...

Nach Lloyd war noch eine feste Struktur zu tasten. Da noch zwei Nachgeburten vermisst wurden, lag die Vermutung nahe, dass es sich darum handeln könnte. So war es dann auch, mit zwei kurzen Pressen wurden sie nach draußen befördert - nun hatte Hermine fertig und wurde ruhiger.

Wir sind sehr glücklich, dass alles so gut und unkompliziert verlaufen ist. Jetzt müssen sie nur noch gut gedeihen. Hermine gibt ihr Bestes, sie versorgt ihre ersten eigenen Kinder absolut perfekt! Alle haben schon zugenommen brauchen bisher nur etwas Unterstützung, wenn sie sich in der Kiste verirrt haben - das ist momentan mein Tag/Nachtjob.


22. März - Unsere "Lyckas" (schwedisch: die Erfolgreichen) sind pünktlich und machen sich auf den Weg... Hermine's Temperatur ist letzte Nacht abgefallen, so rechnen wir kommende Nacht mit der Geburt der Zwerge... Daumendrücker sind herzlich willkommen!!


15. März - Tag 54 - die Insider fordern Raum...

Da staunst Du, was?? Wieviele von uns in den kleinen Korb passen ;o)))
Da staunst Du, was?? Wieviele von uns in den kleinen Korb passen ;o)))

Wir befinden uns im Endspurt - im wahrsten Sinne des Wortes, denn unser Programm in den letzten Wochen war schon recht sportlich. Nun hat das aber ein Ende und wir konzentrieren uns voll auf die Ereignisse, die vor uns liegen.

Hermine's bevorzugte Schlafposition ist "Rücken". Zum einen, weil es ihr immer etwas warm ist mit den ganzen Passagieren und zum anderen scheint das Liegen auf dem Bauch nicht mehr bequem zu sein. Maximal geht noch "Seite". Ihre, nicht mehr ganz so eleganten, Bewegungen erinnern mich derweil an die eines Shetlandponys, der Galopp-Gang wird zusehends seltener eingeschaltet.

Die Bewegungen der Zwerge sind schon sehr deutlich zu spüren, es sind schon wieder ein paar Klitschkos dabei. Am Sonntag wird die Welpenkiste aufgebaut, Hermine hat aber bereits ein paar Ersatzwurflager im Garten angelegt. Sie verschwindet öfter im Gebüsch - natürlich nur, wenn sie Sugar abgehängt bekommt - und kommt nach einer Weile mit Matschefüßen und -nase wieder heraus. Das werden sicher richtige Luxusappartements!

Zu Hermine's Freude gibt es jetzt öfter am Tag und mengenmäßig insgesamt mehr zu essen. Nächste Woche beginnen wir mit der Kontrolle ihrer Körpertemperatur, ein deutlicher Abfall läutet die Geburt ein, mit der wir nächste Woche Samstag rechnen.


04. März - Langsam!! Oder auch: wie geht eigentlich langsam??

Nein, auf keinen Fall schaltet Hermine einen Gang runter - nur, weil die Plauze um die 20cm an Umfang gewonnen hat?? Nee, das ist wirklich noch kein Thema. Sie schaukelt die Zwerge im Tiefflug durch die Gegend und hat die Junghundegruppen, inclusive ihrer Betreuungszuweisung Sugar, noch fest im Griff. Heute hat sie das erste Mal nach einer geeigneten Kinderstube Ausschau gehalten, dabei passt sie sehr genau darauf auf, dass der vorwitzige Sugar mal nicht in ihrer Nähe ist - der muss ja nicht alles wissen ;o))

Sugar klebt an seiner Hermine wie Pattex...
Sugar klebt an seiner Hermine wie Pattex...

25. Februar - Aus der reinen Formsache wird Misses Unförmigkeit...

Schon deutlichst zugelegt hat die werdende Mama, dabei fange ich jetzt erst an, ihre Rationen nach und nach mengenmäßig zu erhöhen. Gestern Abend zeigte das Maßband +11cm - das ist schon ganz ordentlich. Dieser "Umstand" schränkt sie aber in keinster Weise ein - fröhlich wie immer, absolviert sie ihr straffes Tagesprogramm und bespaßt so ganz nebenbei ihre Betreuungszuweisung Sugar aka Plaiglen Applause.


16. Februar - Reine "Formsache"...

Wir mussten unseren Ultraschalltermin vorverlegen, da wir Donnerstag und Freitag in England unterwegs waren. So fuhren wir am Mittwochmorgen eben mal nach Dortmund und unsere ganzen Mühen wurden belohnt: Die Tierärztin konnte uns mindestens 8 kleine, gefüllte Fruchtblasen zeigen! Es bestätigte sich also das, was ich schon erahnt hatte: Hermine ist trächtig! Wir freuen uns sehr auf diesen Wurf!!


22. Januar - Wir sind dann mal weg...

Lebt der Wunschpartner etwas weiter weg, muss man gut vorplanen, um nicht den richtigen Zeitpunkt zu verpassen, denn der ist essentiell für den Erfolg.

Schließlich ist das Zeitfenster für eine erfolgversprechende Hochzeit nicht allzu groß. Mithilfe von Progesterontests kann man den Zeitpunkt der Ovulation bestimmen. Ist diese dann bestätigt, hat man ein bis zwei Tage, um zum Rüden zu reisen. Gewöhnlicherweise fängt man sicherheitshalber am achten Tag der Läufigkeit mit der Messung (Bluttest) an. So fuhr ich mit Hermine nach Dortmund zur Tierärztin unseres Vertrauens und erwartungsgemäß war der Wert noch sehr niedrig. Also hatten wir Zeit... dachten wir zumindest.

Wir verabredeten uns für einen weiteren Test vier Tage später. Das war dann am Montagmorgen. Weil inzwischen mein (über alles geliebter) Bulli seinen Dienst versagte und einige Zeit für die Reparatur in der Werkstatt zubringen sollte, holte ich auf dem Rückweg in Duisburg einen Leihwagen ab, damit wir mobil blieben. Unsere Rüden waren völlig gelassen, so rechnete ich nicht damit, dass es bald losgehen würde - ich war also tiefenentspannt.

Als dann mittags der Anruf der Tierärztin kam, wurde mir sehr plötzlich sehr heiß und jeder, der mich kennt weiß, dass ich eigentlich immer friere ;o)) Dr. Möhrke ließ verlauten, dass "wir uns am besten umgehend auf den Weg machen sollten, denn bei diesen Wetterverhältnissen wüsste man ja nie..." Hermine's Wert war unerwartet sehr schnell angestiegen, die Ovulation hatte am Vortag stattgefunden. Da meine Rüden aber immer noch nicht interessiert waren und der Wert wirklich sehr schnell gestiegen war, wollte meine Tierärztin nochmal einen Wert am späten Nachmittag nehmen, damit wir sicher sein konnten, nicht einem Messfehler aufgesessen zu sein. Also wieder nach Dortmund und am Abend kam ein erneuter Anruf: Kein Messfehler - fahren!

Ich ging mit Hermine zu meinen Rüden und wollte ihnen einen Vortrag halten, denn normalerweise ist auf sie Verlass... tja, das konnte ich mir dann auch sparen - beide Jungs fanden Hermine plötzlich sehr nett... danke, nun wusste ich es auch schon ;o))

Alles musste nun schnell gehen, also wurde allen Beteiligten Bescheid gegeben. Daraufhin buchte ich ein Appartement für uns, Sabine und zwei Hunde. Hoppla sollte auch mit, weil sie auch in der Standhitze war, so hatte meine Mutter mit den Rüden hier freie Bahn und musste nicht auch noch auf die äußerst heiratswillige Hoppla achten... 

Im Packen für Kurzreisen sind wir inzwischen schon geübt, das ging ganz schnell. Letzte Instruktionen gingen an meine Mutter, die hier im Haus wohnt, immer die Stellung hält und die Hunde versorgt - ganz großes Dankeschön an dieser Stelle dafür!!

Danach ein kurzes Powernapping und um 4h in der Früh ging es los Richtung Schweden. Ab da an konnte es besser nicht "laufen". Der Leihwagen (SUV) fuhr sich super, die Straßen waren frei, den angekündigten Schnee ließen wir hinter uns und hatten beste Straßenverhältnisse. In neun Stunden waren wir am Ziel. Dort wurden die Damen erstmal etwas ausführlicher gelüftet, bevor wir Hermine den Auserwählten vorstellten. Sie war zunächst entsetzt, dass nicht einer "ihrer" Jungs mitgekommen war, taute aber auf, nachdem ich ihr Poppe während des Kuchenessens schöngeredet hatte. Nachdem sie dann einige Zeit miteinander in der Küche gelegen hatten, entschieden sie, dass man doch mal heiraten könnte. So konnten wir diesen Programmpunkt auch abhaken.

Abends ging es in das Appartement im Loftstil - sehr schön! Es gesellte sich noch eine Freundin dazu, es wurde aber ein eher kurzer Abend, weil wir doch etwas unter dem Schlafdefizit litten. So waren wir bereits um 21h in den Betten und die Hunde kuschelten sich zufrieden neben meinem Bett ein.

Am Morgen bekamen wir ein tolles Frühstück vom Vermieter gebracht - welch Luxus!! Ausgeschlafen und frisch gestärkt machten wir uns auf die Heimreise, die wieder reibungslos verlief - nach neun Stunden waren wir wieder wohlbehalten und sehr zufrieden zuhause. Schön, wenn alles so gut läuft!


Nun sind wir guter Hoffnung auf tolle Zwerge von Hermine und Poppe. Die Trächtigkeitskontrolle per Ultraschall ist für den 15.02. angesetzt, erste Anzeichen werden sich aber - wie immer - etwas früher zeigen. Wir sind gespannt und werden berichten...