Felicitous Jaxon

Zu Jaxon's 1. Geburtstag möchte ich Euch gerne ein Feedback geben. Dazu hole ich etwas aus -

Wie ich auf den Springer gekommen bin:

Ich bin mit Hunden groß geworden. Als Familienhunde hatten wir Schäferhunde und die letzte Zeit Rhodesian Ridgebacks. Ich träumte schon länger davon irgendwann einen ganz eigenen Hund zu haben. Dafür wollte ich aber erst abwarten bis ich mit dem Studium fast fertig bin und die nötige Zeit für einen Welpen habe. So sehr ich unsere letzte Ridgeback Hündin geliebt habe, war mir doch klar, dass ich alleine so einen Hund nicht händeln kann. Dazu sei gesagt, dass ich seit einem Unfall ab der Hüfte querschnittgelähmt bin und deshalb auf einen Rollstuhl angewiesen bin. Also recherchierte ich im Internet nach Hunderassen, die meinen Vorstellungen entsprachen, wobei mir besonders der will-to-please ein wichtiges Kriterium war. Dabei bin ich bei meinen Recherchen auf den English Springer Spaniel gekommen.

Wie ich auf Felicitous gekommen bin:

Keine Ahnung – durch riesengroßes Glück wahrscheinlich. Als Neuling in der „Springer-Szene“ und so ganz ohne Erfahrung was die Rasse angeht (ich hatte vorher nie Kontakt mit einem anderen Springer), waren mir durch die Erfahrungen mit unseren Ridgebacks nur einige Kriterien wichtig, die der Züchter erfüllen sollte. Es war mir wichtig wie die Welpen aufwachsen, wie die Hunde gehalten werden, auf was der Züchter Wert legt, etc..

 

Durch meine Recherche über die Seite des VDH stieß ich also auf die Felicitous-Seite und entdeckte, dass es einen Wurf geben sollte, der gut in mein „Zeitfenster“ passen sollte. Also fasste ich mir ein Herz und rief direkt an. Es entwickelte sich ein gutes Gespräch zwischen uns, in dem ich genau erzählte was ich suche und mir vorstelle und Susanne mir mehr von ihrer Zucht und dem Springer im Allgemeinen erzählte. Wir verabredeten einen Termin zum Kennenlernen noch bevor der Wurf auf der Welt war und so machte ich mit einer Freundin einen Tagesausflug in das fast vier Stunden entfernte Xanten. Bis dahin studierte ich die Homepage ganz genau und war ganz gespannt auf das erste Treffen. Wie werden die Hunde wohl gehalten? Wie klappt das mit so vielen Hunden? Kann man überhaupt ein so großes, gemischtes Rudel haben und dann auch noch jedem Hund gerecht werden? Ja, man kann. Zumindest wenn man das so macht wie Susanne und Gudrun und nicht nur mit seinen Hunden lebt, sondern eigentlich für sie und dazu noch das nötige hundgerechte Know-How mitbringt. Bei diesem ersten Treffen war ich begeistert wie gut das funktioniert – ich traute meinen Augen kaum als wir ankamen und uns ein Springer nach dem anderen begrüßte und zwar erst nach namentlicher Aufforderung von Susanne. Das war aber nur das Erste, der vielen positiven Dinge, die mir zur Sozialisation und Erziehung der Hunde auffiel. Wir verbrachten sehr nette Stunden dort in denen sich Susanne auch genau danach erkundigte, inwiefern ich Unterstützung habe, da ich ja in der besonderen Situation bin, dass ich nicht mal schnell in Gebüsch krabbeln kann, um einen flinken Welpen wiederzuholen, der gerade die Welt entdeckt. Irgendwann im Laufe des Gesprächs sprang Milo mit seinen Vorderpfoten auf meinen Schoß und blieb um sich kraulen zu lassen. Ich glaube das war spätestens der Moment, in dem ich mich mit dem Springer-Fieber infiziert habe. Beim Verabschieden sagte Susanne noch, dass es nicht schlimm wäre, wenn ich mich doch anders entscheide; es wäre nur schön, wenn ich sie davon zeitnah informiere. In dem Moment habe ich nur gedacht; „auf gar keinen Fall suche ich weiter – ich war mir sicher, dass es ein Felicitous sein sollte. Auch wenn vielleicht im nächsten Wurf noch keiner für mich dabei ist.“ Mit diesem guten Gefühl fuhren wir wieder nach Hause und ich hoffte sehr, dass in den nächsten Würfen ein Welpe für mich dabei sein würde.

Wie Jaxon zu mir kam:

Als dann die Nachricht von Susanne kam, dass ein Rüde für mich dabei war, war ich überglücklich. Noch bevor ich ihn das erste Mal live erleben durfte und überhaupt wusste, dass er der für mich Auserwählte, war ich schon verliebt in ihn. Es folgten drei Besuche und ein großer Dämpfer der Euphorie. Denn leider machte mir meine Gesundheit einen gehörigen Strich durch meine „Zeitfenster“-Planung, sodass ich Jaxon erst mit fünf Monaten zu mir holen konnte. Für diese Möglichkeit bin ich Susanne, Gudrun und Sabine unendlich dankbar! Was darüber hinaus wirklich keine Selbstverständlichkeit ist, ist, dass er nicht nur einfach mit den anderen mitgelaufen ist, sondern auch weiter erzogen wurde (nicht nur von Susanne, Gudrun und Sabine, nein, ich denke Hoppla, Hermine und Mille haben auch ihr Bestes getan).

Was bisher geschah:

Ich bin jeden Tag froh und dankbar für meinen schwarzgefleckten Wirbelwind. Ich gehe mit ihm zur Hundeschule, um seine Grundausbildung weiterzumachen und nehme darüber hinaus Einzelstunden, um ihm auch ein paar Assistenzaufgaben beizubringen (Gegenstände aufheben und bringen, Türen öffnen, Socken ausziehen, etc.). Weiterhin möchte ich in diesem Jahr die Therapiebegleithunde-Ausbildung zu machen, um ihn auch später bei der Arbeit einsetzen zu können. Außerdem wird in der Hundeschule im Frühjahr ein Dummytraining angeboten, für welches wir auch angemeldet sind, um ihn noch ein bisschen besser entsprechend seiner Veranlagung auszulasten. Alle Trainer sind dabei begeistert von seinem Eifer, aber auch seiner Konzentration für sein junges Alter. Und überhaupt seinem freundlichen Wesen – manchmal denke ich die Welt besteht für ihn nur aus Freunden und solchen, die es noch werden müssen. Ich bin immer wieder verblüfft wie gut sich Jaxon auch auf andere Artgenossen einstellen kann; ein gutes Beispiel dafür ist eine seiner Hundefreundinnen, die so gut wie mit gar keinem Hund spielt – mit Jaxon spielt sie, weil er sie immer wieder freundlich aufgefordert hat ohne ihr dabei lästig oder aufdringlich zu werden. So macht er das übrigens auch mit einer Freundin von mir, die eigentlich nicht so viel für Hunde übrig hat. Aber wer könnte einem Springer-Augenklimpern auch widerstehen? Und dann auch noch dieses Fell, sooo weich, dass meine Oma ihn nur „kleines Seidenäffchen“ nennt. Alles in Allem ist er so wie ich mir einen Springer vorgestellt habe; freundlich, aufgeschlossen, eager to please, eifrig, aber nicht kopflos und so kuschelig.

 

Darüber hinaus sei gesagt, dass Susanne und Gudrun auch nachdem sie ihre Welpen abgegeben haben, jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Ich habe lange darüber überlegt, was ich kritisieren könnte, um glaubwürdig zu bleiben, aber mir ist beim besten Willen nichts eingefallen. Vielleicht die relativ weite Entfernung und damit die wegfallende Möglichkeit zur Hundeschule nach Hilden zu fahren. 


Felicitous Jayden "George"

Felicitous Jersey "Popcorn"

Felicitous Joker "Sami"

Felicitous Jingle

Felicitous June "Joyce"